Belegungsplan
Alle Räume, Zeiträume und Kombinationen auf einer Oberfläche. Konflikte und Rüstzeiten werden erkannt, bevor jemand zusagt.
Raumbuchung
Tagungszentren, Seminarhäuser und Eventlocations verwalten oft zweistellige Raumzahlen – und tun das über Anfrageformular, Telefon und einen Belegungsplan in Excel. Nicht aus Nachlässigkeit, sondern weil die verfügbare Software entweder nicht passt oder nicht bezahlbar war.
Ablauf heute
Der Ablauf ist in fast jedem Haus derselbe. Jeder einzelne dieser Schritte ist Handarbeit – bei 20, 30 oder 50 Räumen summiert sich das zu einer Vollzeitstelle, die nichts anderes tut als Verfügbarkeiten abgleichen und Angebote tippen.
Kernpunkt nicht der Aufwand
Wer eine Tagung plant, fragt selten nur bei einem Haus an. Wenn die Rückmeldung zwei Tage dauert, ist die Entscheidung oft schon gefallen. Nicht, weil das Angebot schlechter war – sondern weil es später kam.
Passung Hotel ≠ Tagungshaus
Es gibt Buchungssysteme am Markt. Nur sind die meisten für Hotels gebaut, und ein Tagungszentrum ist kein Hotel.
01 · Datenmodell
Dass ein Seminarraum mit zwei Gruppenräumen zusammen vergeben wird, dass eine Aula sich teilen lässt oder dass ein Foyer parallel für eine Ausstellung belegt ist, passt selten ins Datenmodell.
02 · Preislogik
Getränke, Kaffeepausen, Mittagessen, optional Abendessen – in Stufen, pro Person, teils mit Mindestteilnehmerzahl. Standardsysteme bilden das als Zusatzartikel ab, was schnell unübersichtlich wird.
03 · Ausstattung
Beamer, Leinwand, Visualizer, Rückprojektion: Was fest verbaut ist und was mobil zugebucht wird, unterscheidet sich pro Raum.
04 · Zusammenhang
Ein Angebot, das diese drei getrennt behandelt, muss am Ende wieder von Hand zusammengesetzt werden. Die Alternative war bisher eine Individualentwicklung – und die hat sich für ein einzelnes Haus schlicht nicht gerechnet. Das ist der Punkt, der sich verändert hat: Durch KI-gestützte Entwicklung und wiederverwendbare Bausteine entsteht ein produktiv nutzbares System heute typischerweise innerhalb eines Quartals.
Waagerecht scrollen oder mit den Pfeiltasten blättern.
Alle Räume, Zeiträume und Kombinationen auf einer Oberfläche. Konflikte und Rüstzeiten werden erkannt, bevor jemand zusagt.
Die Anfrage vom Formular landet direkt als Vorgang im System – mit Raumvorschlag anhand von Personenzahl, Bestuhlung und Zeitraum.
Ihre Tagungspauschalen mit ihren Stufen, plus die Technik, die zum jeweiligen Raum gehört. Einmal gepflegt, überall korrekt.
Beides entsteht aus denselben Daten wie die Buchung. Kein erneutes Abtippen, keine Abweichung zwischen Zusage und Rechnung.
Optional und dosiert: Sie legen fest, welche Räume, Zeiträume und Kundengruppen ohne Rückfrage buchbar sind. Alles andere bleibt Anfrage.
Auslastung je Raum, Wochentag und Saison. Welche Räume tragen, welche leer stehen, und woher die Anfragen kommen.
Vertriebsweg Beschaffungsplattform
Ein Teil Ihrer Anfragen erreicht Ihr Formular nie.
Ein erheblicher Teil der Firmenanfragen läuft über Beschaffungsplattformen für Veranstaltungen. Dort vergleichen Einkäufer strukturiert – nach Kapazität, Ausstattung, Preis, Reaktionszeit und zunehmend nach Nachhaltigkeitsdaten.
Hintergrund vier Jahre Einkaufsseite
Ich habe vier Jahre bei MICE Portal gearbeitet – der Plattform, über die Unternehmen genau diese Buchungen abwickeln. Wenn wir ein System für Ihr Haus bauen, geht es nicht nur darum, Ihre interne Arbeit zu erleichtern. Es geht auch darum, dass die Daten sauber genug sind, um nach außen zu bestehen. Mehr zu meinem Hintergrund.
Ehrliche Abgrenzung, damit Sie sich das Gespräch sparen können, wenn es nicht passt.
Was ein bestehender Software-Stack über mehrere Jahre kostet, können Sie mit dem Kostenrechner überschlagen – das ist die Vergleichsgröße, gegen die sich eine Eigenentwicklung messen lassen muss.
Abgrenzung zwei Fälle
Zwei Fälle, die oft verwechselt werden – mit unterschiedlichem Datenmodell.
Auch das bauen wir – sprechen Sie uns einfach darauf an, damit wir vom Richtigen reden.
Buchung ist meist nur der Anfang: Wiederkehrende Firmenkunden wollen betreut werden — dafür ein eigenes CRM — und aus jeder Buchung entstehen Angebot, Rechnung und Nachkalkulation, also ERP und Operations. Ob sich der Umstieg rechnet, zeigt SaaS ablösen.
Ein produktiv nutzbares erstes System entsteht typischerweise innerhalb eines Quartals. Wir beginnen mit dem Teil, der den größten unmittelbaren Nutzen bringt – meist Belegungsplan und Anfragebearbeitung – und erweitern von dort um Angebot, Rechnung und Auswertung.
Bestehende Belegungen und Kundendaten werden migriert, auch aus Excel-Tabellen. Testmigrationen laufen mehrfach, bevor umgestellt wird. Der alte Plan bleibt bis zur Abnahme parallel in Betrieb.
Ja, und das ist der übliche Weg. Sie legen fest, welche Räume, Zeitfenster und Kundengruppen ohne Rückfrage buchbar sind. Alles andere kommt weiterhin als Anfrage herein und wird von Ihnen bestätigt.
Ja, über offene Schnittstellen oder Exportformate. Die Finanzbuchhaltung bauen wir nicht nach – sie wird angebunden. Rechnungen entstehen im System und werden an Ihre bestehende Buchhaltung übergeben.
Ihnen. Sie erhalten die vollständigen Nutzungsrechte am projektspezifischen Quellcode und Zugriff auf das Repository. Es fällt keine Lizenzgebühr pro Arbeitsplatz an, und Sie sind technisch nicht darauf angewiesen, dass Decode das System weiter betreut.
Wo Sie es wollen: bei einem EU-Anbieter, in Ihrer bestehenden Cloud oder auf eigener Hardware im Haus. Die Anwendung wird containerisiert gebaut, ein späterer Wechsel bleibt möglich.
Erstgespräch
Wir prüfen in 30 Minuten, welche Systeme sich wirtschaftlich durch eigene Software ersetzen lassen – und welche Sie besser behalten.