Aufträge
Auftragserfassung und -verfolgung nach Ihrer Systematik, inklusive Teillieferungen, Abrufen oder Rahmenverträgen, wenn Ihr Geschäft das kennt.
ERP & Operations
Standard-ERP ist für Unternehmen gebaut, die dem Branchenmodell folgen. Wer davon abweicht – und das tun die meisten mittelständischen Betriebe – zahlt für Anpassungen, die bei jedem Update neu abgesichert werden müssen.
Kernproblem Anpassung
Wer passt sich an — Ihr Unternehmen oder die Software?
ERP-Projekte scheitern selten an der Technik. Sie scheitern an dieser Frage.
Bei Standardsystemen ist die Antwort betriebswirtschaftlich vorgegeben. Jede Abweichung vom Auslieferungszustand wird als Customizing umgesetzt, kostet in der Einführung, und kostet erneut bei jedem größeren Versionswechsel, weil sie erneut geprüft und migriert werden muss. Über die Jahre entsteht so ein System, das teuer in der Pflege und schwer zu verlassen ist.
Der Effekt ist paradox: Je spezifischer das Geschäftsmodell – und damit je größer der eigentliche Wettbewerbsvorteil – desto teurer wird die Standardlösung.
Rückgrat ein Vorgang
Der eigentliche Vorteil gegenüber fünf getrennten Systemen ist nicht der Funktionsumfang. Es ist die Tatsache, dass dieselben Stammdaten den ganzen Weg mitgehen – ohne Export, ohne erneutes Erfassen, ohne Abweichung zwischen Zusage und Rechnung.
Wo fünf Systeme stehen, gibt es fünf Stammdatensätze und vier Übergaben. Jede Übergabe ist eine Stelle, an der Daten abweichen können – und eine Stelle, an der jemand etwas abtippt.
Auftragserfassung und -verfolgung nach Ihrer Systematik, inklusive Teillieferungen, Abrufen oder Rahmenverträgen, wenn Ihr Geschäft das kennt.
Struktur, Budget, Fortschritt und Beteiligte – verbunden mit Aufträgen und Zeiten statt in einem separaten Projekttool.
Erfassung auf Projekt, Auftrag oder Kostenstelle, mit den Regeln, die bei Ihnen gelten – Grundlage für Abrechnung und Nachkalkulation.
Angebotserstellung mit Ihrer Preis- und Rabattlogik, aus denselben Stammdaten wie Aufträge und Rechnungen.
Rechnungsstellung aus Aufträgen und Zeiten, inklusive E-Rechnungsformaten und Übergabe an die Buchhaltung.
Auslastung, Marge, Nachkalkulation und Forecast auf der vollständigen Datenbasis – ohne monatlichen Export.
Aus einer laufenden Anwendung
Fünf Ansichten aus einem ERP, das wir entwickelt haben. Keine Bildschirmfotos aus einem Prospekt, sondern die Oberfläche selbst – hier mit erfundenen Beispieldaten.
Überblick über Vertrieb und Finanzen
30 Einträge
Nordwerk Maschinenbau GmbH · Version 2
72 Einträge · 9 offen
Fragen zu den eigenen Daten – Firmen, Projekte, Angebote, Rechnungen
Welche Rechnungen sind überfällig und bei wem hängt am meisten Geld?
Zum Stichtag sind drei Rechnungen überfällig, zusammen 21.884,00 €.
Der größte offene Posten liegt bei Talmühle. Dort steht zusätzlich ein Angebot über 34.900 € kurz vor Abschluss.
Ein Blick statt fünf Exporte: Forecast, offene Posten, Auslastung und Marge stehen auf derselben Datenbasis.
Die Ansichten stammen aus einer von uns entwickelten Anwendung. Firmennamen, Beträge und Kennzahlen sind erfunden.
Abgrenzung Systemgrenze
Eine klare Abgrenzung, die wir in jedem Projekt früh treffen: Die Finanzbuchhaltung bauen wir nicht nach.
Hochreguliert, ändert sich mit der Gesetzeslage, wird von etablierten Systemen zuverlässig abgedeckt. Ein Nachbau wäre teuer, riskant und ohne Nutzen für Ihr Geschäftsmodell.
Die Trennung ist sauber: Ihr ERP führt das operative Geschäft, die Buchhaltung bleibt, wo sie hingehört – verbunden über standardisierte Exportformate oder APIs.
Abgrenzung 3 Fälle
Es gibt Konstellationen, in denen wir von einer Eigenentwicklung abraten. Wir sagen das im Erstgespräch.
Sweet Spot wo es trägt
Projekt- und dienstleistungsgetriebene Unternehmen: dort, wo Auftrag, Projekt, Zeit und Rechnung zusammenhängen und heute über mehrere Systeme plus Excel verteilt sind.
Einführung entlang des Wertstroms
Ein ERP-Projekt wird nicht in einem Schritt umgestellt. Jede Etappe ist eigenständig nutzbar, Altsysteme laufen parallel weiter, bis der jeweilige Bereich abgenommen ist.
Der Bereich mit dem größten Schmerz zuerst – dort fällt täglich manuelle Arbeit an.
Warum zuerst Der Nutzen ist sofort sichtbar, das schafft Rückhalt für den Rest.Die operative Klammer: Von hier hängen Zeiten, Angebote und Rechnungen ab.
Ergebnis Ein Vorgang hat ab jetzt einen Ort statt drei.Aus denselben Stammdaten wie Aufträge und Rechnungen, mit Ihrer Preislogik.
Ergebnis Keine Abweichung mehr zwischen Zusage und Rechnung.Auslastung, Marge und Nachkalkulation auf der inzwischen vollständigen Datenbasis.
Ergebnis Der monatliche Export entfällt.Das hat einen zweiten Effekt: Die Organisation lernt das System schrittweise kennen, statt an einem Stichtag umgestellt zu werden. Die Akzeptanz in den Fachabteilungen entscheidet über den Projekterfolg mindestens so stark wie die Technik.
Wer beim Auftrag anfängt, landet schnell beim Kunden davor: Ein eigenes CRM liefert die Stammdaten, aus denen Angebot und Auftrag entstehen. Wie sich der Umstieg insgesamt rechnet, steht unter SaaS ablösen und in den Grundlagen zur Individualsoftware.
Nein, und das ist Absicht. Finanzbuchhaltung und Lohnabrechnung sind hochreguliert und werden von etablierten Systemen zuverlässig abgedeckt. Wir binden sie an, statt sie nachzubauen.
Ja, das ist der empfohlene Weg. Wir beginnen mit dem Bereich, der den größten unmittelbaren Nutzen bringt – häufig Zeiterfassung und Abrechnung – und erweitern von dort. Jede Etappe ist eigenständig produktiv nutzbar.
Ja. Die Rechnungsstellung kann die in Deutschland relevanten strukturierten Formate ausgeben und an die Buchhaltung übergeben. Der konkrete Umfang wird in der Architekturphase festgelegt.
Wirtschaftlich interessant wird es meist ab etwa 50 Personen mit Systemzugang. Da keine Lizenz pro Nutzer anfällt, spricht nichts dagegen, auch Bereiche anzubinden, die bei Standardsoftware aus Kostengründen außen vor bleiben.
Erstgespräch
Wir prüfen in 30 Minuten, welche Systeme sich wirtschaftlich durch eigene Software ersetzen lassen – und welche Sie besser behalten.